Donnerstag, 12. Februar 2015
Untertitel: "Defekte einer Chronik aus Weimar und Beiträge zur Leipziger Musikgeschichte"; Verfasser: Roland Mey
Die Broschüre (A5, schwarz/weiss, 36 Seiten) wurde 2014 im Selbstverlag - schallmey-verlegung@web.de - publiziert und wird zum Preis von 2,- € in der Buchhandlung Lehmann in der Grimmaischen Straße in Leipzig angeboten.
In den Aufsätzen "Ein amerikanischer Irrglaube: Dirigent und Revolutionär" mit dem Abschnitt "Ehrenwächter am Leichnam eines Mörders" und in "Potential musicus diabolus" sind hochbrisante Fakten aus der jüngsten Leipziger Musikgeschichte erstmals veröffentlicht.
Der Aufsatz "Defekte einer Chronik aus Weimar" wird begleitet durch eine zeitgleiche Publikation zum Schwerpunkt "Macht Musik" in der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin (ZdF 35/2014) mit dem Titel "Weisse Flecken in der Musikgeschichte: Das Fallbeispiel Weimar".
Wie der Rektor der Leipziger Hochschule für Musik und Theater den Studenten den öffentlichen Zugang zu diesen brisanten Fakten verwehrt, das erfährt der Leser auf der Seite U3 der Broschüre (oder in Kurzform durch die Leipziger Volkszeitung im Leserbrief "Was treibt den Rektor zu dieser Behauptung?" vom 10.02.2015).




Dienstag, 1. Juli 2014
Dies ist jetzt nicht mehr nur die "Eine Geschichte ...". Das Thema ist nun unter diametralen Blickwinkeln bearbeitet; auf der Grundlage "einer schönen DDR" und unter der entgegengesetzten Empfindung "geistigen Elends". Wer sich über die Geschichte der Hochschule für Musik Weimar informieren möchte, der sollte beide Darstellungen lesen; die von Prof. Dr. Wolfram Huschke (Verlag Böhlau, 593 Seiten, 2006) und deren Richtigstellung von Roland Mey "Wahrheit über die Vergangenheit der Zukunft zuliebe - Defekte einer Chronik aus Weimar und Beiträge zur Leipziger Musikgeschichte" (Selbstverlag: schallmey-verlegung@web.de, Leipzig 2014). Die Freie Universität Berlin hat den ersten Teil dieser Broschüre (32 Seiten) mit einem Bild des Carl-Maria-von-Weber-Preisträgers Gerhard Mey (1927 - 1997) unter dem Titel "Weiße Flecken in der Musikgeschichte" veröffentlicht in der Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat ZdF 35/2014.
Roland Mey




Montag, 15. April 2013
mit dem Untertitel: "... mit den Dokumenten des Schreckens und vielen Erlebnissen aus der DDR zu den sieben ökonomischen Widersprüchen des Sozialismus:
1. Obwohl die DDR Vollbeschäftigung hatte, arbeitete nur die Hälfte.
2. Obwohl nur die Hälfte arbeitete, fehlten überall Arbeitskräfte.
3. Obwohl überall Arbeitskräfte fehlten, wurden alle Pläne übererfüllt.
4. Obwohl alle Pläne übererfüllt wurden, gab es nichts zu kaufen.
5. Obwohl es nichts zu kaufen gab, hatten fast alle fast alles, was sie brauchten.
6. Obwohl alle fast alles hatten, was sie brauchten, meckerten alle.
7. Obwohl alle meckerten, wählten 99,9% die Kandidaten der Nationalen Front und damit die SED."
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- Die Süddeutsche Zeitung (München) schreibt am 27.02.12: Den Funktionsmechanismus der DDR auf den Punkt gebracht: "Jeder ist dagegen, aber alle werden es realisieren." Ein Satz der ihn als SED-Gegner outen musste.
- Die Zeitschrift für Politik und Zeitgeschichte "Gerbergasse 18" (Jena) druckt in der Ausgabe 1/2012/49 die Rezension "Schießbefehl und Kakerlaken" von Prof. Dr. G. Meinhold, em., Instituit für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Jena: In diesem reichhaltigen, vielfarbigen Büchlein verdichtet sich ein Fluidum von Zorn und Revolution, Diktatur und Aufbegehren, durchschauendem Humor und Scharfsinn - woran man sich stärken kann. (...) - und es ist mehr als spannend.
- Die Ost-Thüringer Zeitung (Gera) vom 06.10.11: Das ist erlebte Geschichte pur aus der Feder eines Zeitzeugen, der in weiteren Kapiteln u. a. auch die infame Vertreibung des Direktors des Mathematischen Institutes Prof. Dr. Walter Brödel aus Jena beschreibt.
- Die TA (Erfurt) am 08.10.12: Roland Mey war stets ein politisch denkender Mensch. (...) Seit seiner Pensionierung zieht er durch Schulen, verteilt Bücher und hält Vorträge.
- Die TLZ (Weimar) am 08.10.11: Mey erinnert sich noch genau, wie er sich fühlte: "Als ich an die Ausgangstür kam, war diese bereits verschlossen und ich bekam sofort Angst."
- Über den Autor, seine Zeitzeugengespräche und das Buch berichteten weiterhin Bild, LVZ und l-iz.de.
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Roland Mey besucht als Zeitzeuge Schulen mit dem Projekt "Mit historischem Humor ohne Belehrung zur politischen Bildung". Mit Humor zur politischen Bildung - das ist den Lehrern ein Rätsel. Die Erfahrung zeigt aber, es funktioniert!
An Hochschulen und Universitäten bietet der Autor eine "Freie Übung" an unter dem Thema "Der politische Wahnwitz sozialistischer Mach(t)art und das verklärte DDR-Bild". Und selbstverständlich wird dabei die Diskussion über Widersinn und Ignoranz in unserer Demokratie nicht ausgeschlossen. Schließlich können, nein müssen, die 7 Obwohlsätze aus der DDR heute (wiederum psychisch sehr belastend) mit einem 8. Obwohlsatz ergänzt werden:
8. Obwohl heute alle alles wissen und auch alles sagen dürfen, implodiert nun Deutschland langsam ohne nennenswerte Gegenwehr seiner Geister!
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Der Autor des Buches gibt den Käufern eine Erbauungsgarantie: Nach jedem Umblättern ein Gesundheit förderndes Lächeln ("Rote Socken" ausgenommen!). Der Rezensent schreibt dazu: "Diesem Autor droht die Gefahr der Verbitterung nicht. Doch was er so überzeugend vorführt, ist auch eine gegen jede Art Resignation gerichtete Prophylaxe - um die man ihn beneiden kann, weil er mit ihrer Hilfe eine erstaunliche Souveränität gewinnt."
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Das Buch (Verlag OsirisDruck Leipzig) umfasst 150 Seiten (darunter Dokumente, Abbildungen, Notenbeispiele), Format A5, Preis: 10,- €. Versandkostenfreie Bestellung ist möglich über schallmey-verlegung@web.de